Fachinformatiker/-in für Systemintegration

Ein Beruf für Netzwerker

Fachinformatiker/-innen sind Experten für eine reibungslose Kommunikation.

Linux, PHP, SQL, JAVA, SSL? Was für die meisten Menschen nach zusammenhanglosen Buchstabenkombinationen klingt, gehört zum Basiswissen für Fachinformatiker/-innen für Systemintegration. Mit Betriebssystemen, Programmiersprachen und Datenverschlüsselung kennen sie sich aus, denn im Unternehmen sind sie die Spezialistinnen und Spezialisten für Computer, Hard- und Software.

Zu ihrem Aufgabenfeld gehört die Konzipierung und Realisierung vernetzter Informations- und Telekommunikationssysteme durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten. Außerdem kümmern sich Fachinformatiker/­-innen dieser Fachrichtung um die Planung, Konfigurierung und das Warten von IT-Systemen sowie die Sicherstellung eines effizienten und funktionalen Betriebs aller IT-Systeme. Störungen beheben sie durch den Einsatz von speziellen Diagnosesystemen. Das Überprüfen von Datenbanken und Serverfunktionalitäten zählt ebenso zu ihrem vielseitigen Aufgabengebiet wie die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Bereits zu Beginn meiner Ausbildung wurde mir klar, wie vielseitig die Aufgaben eines Fachinformatikers sein können", berichtet Max. Zu den täglichen Aufgaben des Auszubildenden gehört es unter anderem, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Westküstenklinikums bei fachlichen Fragen und technischen Problemen mit der IT zur Seite zu stehen. Treten Fehler oder Störungen auf, werden diese analysiert und schnellstmöglich behoben. Auch für die Systemsicherheit, also den Schutz aller Programme  und Daten des Klinikums gegen Zugriffe von außen oder gegen Viren ist der angehende Fachinformatiker für Systemintegration zuständig.

„Besonders gefällt mir, dass wir am WKK eine relativ große IT-Abteilung haben und mich meine Kollegen auch schon während der Ausbildung in laufende Projekte einbeziehen. Es ist immer jemand da, der mir meine Fragen beantwortet und mir hilft, wenn ich mal nicht weiterkomme", erzählt der 17-Jährige.

Wer wie Max eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration anstrebt, sollte technisch begabt sein und natürlich Interesse an Computern und Systemen haben. Außerdem sollte es Bewerberinnen und Bewerbern nicht an Durchhaltevermögen fehlen, denn besonders komplexe Systeme können viel Zeit in Anspruch nehmen. Erforderlich ist ebenso eine gute Konzentrationsfähigkeit, logisches Denkvermögen und die Neugier, neue Systeme und Lösungen zu entdecken. Auch Sorgfalt und Flexibilität sollten zu den eigenen Stärken gehören. Nicht zuletzt sind gute Noten in den Fächern Mathematik und Informatik wichtig, denn mit diesen Fächern hat man es in diesem Beruf am häufigsten zu tun. „Es hilft zudem, wenn man offen auf Menschen zugehen kann. Denn in unserem Beruf haben wir es nicht nur mit Maschinen, sondern auch viel mit Menschen zu tun", weiß der Auszubildende.

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in ist eine duale Ausbildung: Die Praxiserfahrung wird also am Westküstenklinikum gesammelt und die theoretischen Grundlagen werden in der Berufsschule gelernt. Der Unterricht vermittelt Kenntnisse in berufsspezifischen Lernfeldern sowie in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann aber auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Diese Ausbildungsverkürzung muss durch die IHK als auch durch das WKK als Ausbildungsbetrieb genehmigt werden. Wer zum Ausbildungsbeginn bereits die Hochschulreife besitzt und entsprechend gute Leistungen erbringt, hat gute Chancen, verkürzen zu können.

Zentraler Serverraum des WKK Standort Heide

Für diese anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung wird ein guter Mittlerer Bildungsabschluss oder das (Fach-)Abitur mit guten Noten in den Fächern Mathematik und Physik vorausgesetzt. Von Vorteil sind auch erste Computer-Kenntnisse oder Grundlagen in Informatik.

Im zweiten Ausbildungsjahr müssen die angehenden Fachinformatiker/-innen eine Zwischenprüfung ablegen. Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung besteht aus einer betrieblichen Projektarbeit und einem theoretischen Teil. Wer diese Prüfung besteht, ist offiziell Fachinformatiker/-in für Systemintegration und damit eine gefragte Fachkraft mit wertvollem Spezialwissen. Gute Netzwerke müssen schließlich funktionieren, gepflegt und auf den neusten Stand gebracht werden – und das überall. Das bietet beste Zukunftschancen.

Nach der beruflichen Ausbildung gibt es vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten zum Beispiel als Techniker/-in, Fach- und Betriebswirt/-in, Programmierer/-in oder als Informatiker/-in. Auch bieten verschiedene Lehrgänge, Kurse oder Seminare die Möglichkeit, sich weiterzubilden oder zu spezialisieren.

Ausbildung zum/zur

Fachinformatiker/-in für Systemintegration

Ausbildungsdauer 3 Jahre Schulabschluss Mittlerer Schulabschluss
Ausbildungsvergütung Auf Anfrage Bewerbungsfrist Keine
Ausbildungsbeginn besetzt für 2019 Freie Plätze 0

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